Forum W+E, 18. MV: «Dazugehören – ein inklusives Unternehmen sein»

«Dazugehören bedeutet im Unternehmenskontext weit mehr, als bloss mit dabei zu sein»: In seinem Impulsreferat nahm Oliver Merz die Anwesenden auf eine «Perspektiven-Reise» mit. Er ist promovierter Theologe und Inklusions-Experte und lebt seit dem 19. Lebensjahr mit der Diagnose Multiple Sklerose. So gelang es ihm authentisch, aus seiner Sicht zu beschreiben, was echte und umfassende Teilhabe, gleiche Rechte (im Beruf, bei Volksabstimmungen etc.), gelebte Vielfalt und die Erfahrung, mit Kopf und Herz willkommen zu sein für Betroffene bedeutet. 

INKLUSION ist ein aktiver Gestaltungsauftrag an uns alle und nicht zuletzt aus sozialethischer und betriebswirtschaftlicher Sicht auch für Unternehmen wertvoll.

Diversität ist längst ein Thema. Dabei geht es vor allem um die sichtbare und gegebene Vielfalt von Mitarbeitenden. INKLUSION hingegen zielt darauf ab, dass ALLE Mitarbeitenden ihre Fähigkeiten einbringen können, dies ohne Abwertung oder (Teil-) Ausschluss erfahren zu müssen. «Dazugehören» bedeutet im Arbeitsalltag, Einfluss nehmen auf Entscheidungen, Verantwortung übernehmen und mit seinen Perspektiven ernst genommen zu werden. ALLE Mitarbeitenden sollen den Status quo kritisch hinterfragen können, ohne negative Konsequenzen befürchten zu müssen. Es geht um das Erleben, dass die Einzigartigkeit aller Mitarbeitenden nicht als Störung, sondern als wertvolle Ressource verstanden wird, welche die Unternehmung als Gesamtheit weiterbringt und den Erfolg sichern hilft.

Weiter beschreibt Oliver Merz in einem Artikel, warum Inklusion für Unternehmen zentral ist. Interessiert? – Mehr dazu auf diesem Link: Institut Inklusiv: Dazugehören – ein inklusives Unternehmen sein.

Übrigens: Die Redaktion der Plattform J (ehemals Jungfrau Zeitung) hat unseren Pressetext zum Anlass aufgenommen. Herzlichen Dank an die Redaktion! 
>> Hier der Link dazu: https://www.plattformj.ch/artikel/241533/